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  • Gemeinderatswahlen 2020

    Lotti Stadelmann kandidiert wieder

    Am 29. März 2020 sind Gemeinderatswahlen. Die SP Ruswil empfiehlt Gemeinderätin Lotti Stadelmann zur Wiederwahl. 

    Gemeinderätin seit acht Jahren

    Lotti Stadelmann wurde vor acht Jahren in den Gemeinderat Ruswil gewählt. Sie ist innerhalb des Gemeinderates für das Ressort Finanzen zuständig. Diese Aufgabe erledigt sie mit viel Herzblut und Engagement.

    Erfahrene Politikerin

    Lotti Stadelmann hat langjährige politische Erfahrung. Als Kantonsrätin war sie Mitglied der Planungs- und Finanzkommission, der Kommission für Gesundheit, Soziales und Arbeit und sie hat auch in Ruswil in verschiedenen Kommissionen mitgearbeitet. So war sie Präsidentin der Planungs- sowie Baukommission der im März 2018 neu eröffneten Sporthalle Wolfsmatt. Aktuell ist sie mit einer Kommission an der Planung der Sanierung der Mehrzweckhalle Wolfsmatt 2. All diese Aufgaben machte und macht sie mit grosser Motivation und Freude zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde und den Gemeinderatskollegen.

    Familien- und Berufsfrau

    Lotti Stadelmann ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Sie arbeitet in einem 60%-Pensum als Pflegefachfrau. In ihrer Freizeit ist sie gerne in ihrem grossen Garten tätig.

    Teamfähig und eigenständig

    Lotti Stadelmann ist eine teamfähige Person. Im Gemeinderat ist sie Mitglied eines Fünfergremiums, sie prägt und trägt Entscheidungen und Strategien mit, ist pragmatisch, aber in ihrer Beurteilung und Haltung eigenständig. Wichtig sind ihr der soziale Ausgleich, die Transparenz und die Offenheit für andere Meinungen. 

  • Stellungnahme Anspruch Gemeinderatssitz gemäss Wähleranteil

    SP Ruswil

    Stellungnahme der SP Ruswil zur Frage, wie die Wähleranteile der Ortsparteien von Ruswil im Gemeinderat Ruswil durch Gemeinderatsmitglieder vertreten sein sollen. Dies unter der besonderen Berücksichtigung, dass die SVP mit ihrem hohen Wähleranteil (siehe unten) nicht im Ruswiler Gemeinderat vertreten ist.

    Zur Klärung der Frage ist es hilfreich die Wähleranteile in Ruswil bei den zwei letzten Wahlen anzuschauen.

    Wähleranteile der Parteien in Ruswil, Wahlen 2019:

    Kantonsratswahlen 2019 Nationalratswahlen 2019

    CVP 40,0 39,6

    SVP 23,3 27,9

    FDP 16,5 11,8

    SP 7,3 7,8

    Grüne 7,3 6,4

    GLP 4,3 4,6

    Die SP zieht aus obiger Auflistung folgende Beurteilung:

    • Alle wesentlichen Parteien sollen einigermassen ihrem Wähleranteil entsprechend im Gemeinderat vertreten sein
    • Die CVP ist mit einem Gemeinderat übervertreten
    • Bei der nächsten Vakanz, bzw. beim nächsten Rücktritt eines CVP-Gemeinderates soll die Partei einen Sitz (von 3 auf 2 Sitze) abgeben
    • Die SVP hat gemäss ihrem Wähleranteil Anspruch auf einen Gemeinderatssitz
    • Es steht der SVP jedoch frei, bereits bei den nächsten Gemeinderatswahlen anzutreten, obwohl es keine Rücktritte gibt
    • Ebenfalls gemäss Wähleranteilen übervertreten im Gemeinderat Ruswil sind die SP und die FDP
    • Es macht aber Sinn beide Parteien im Gemeinderat einzubinden, die Gemeinde Ruswil ist bisher gut damit gefahren
    • Gemeinderatswahlen sind auch immer Persönlichkeitswahlen

    Ruswil, November 2019

    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

    Peter Eggenschwiler

    Ober Neuhus 8

    6017 Ruswil

    041 495 30 03    079 911 12 71

  • STELLUNGNAHME SIEDLUNGSLEITBILD 2018

    Gemeinde Ruswil

     

    Siedlungsleitbild

    Mitwirkung vom 29. Oktober 2018 bis zum 6. Januar 2019

      Analyse

    Konzept

    Thema / Seitenzahl:

     

    Grundlegende Gedanken zum Siedlungsleitbild im ANALYSE-Bericht:

    Die Siedlungsentwicklung und mit ihr der Ausbau der Verkehrswege in der Schweiz und in Ruswil hat seit dem Ende des 2. Weltkrieges zu grossem unwiederbringlichem Landverbrauch geführt. Wenn man alte Flugaufnahmen anschaut, wird dies sehr eindrücklich  sichtbar. Es ist jedem vernünftig denkenden Menschen klar, dass das so nicht im selben Stil weiter gehen kann. Entsprechend sind die nationalen und kantonalen Vorgaben für Neueinzonungen restriktiver geworden. Für Ruswil heisst das, dass Neueinzonungen in der Grösse wie die „Under Schwerzi“, die „Heimat“ oder das Gewerbegebiet „Grindel“ in Zukunft für immer ausgeschlossen sein müssen. Das sind wir nachfolgenden Generationen schuldig. Ein solcher Landverschleiss, wie er die letzten 70 Jahre geschehen ist, widerspricht auch der nationalen Gesetzgebung für eine möglichst grosse einheimische Nahrungsmittelproduktion, die auf landwirtschaftliche Nutzfläche angewiesen ist. Zudem bringt diese Siedlungsentwicklung einen stark zunehmenden Individualverkehr, der auch in Ruswil gross geworden ist, gefährlich ist und das Dorfleben für das Wohnen und den Fuss- und Veloverkehr unattraktiv macht.

     

    Anregung / Frage: Umgesetzt auf das vorgesehene neue Siedlungsleitbild (Konzept) für Ruswil für die nächsten 15 – 20 Jahre bedeutet das aus Sicht der SP Ruswil:

     

    –        Verbot von grossen neuen Einzonungen wie die obgenannten Beispiele „Under Schwerzi“, „Heimat“ oder „Grindel“.

    –        Kleinere Neueinzonungen wenn immer möglich mit Auszonungen anderorts in der Gemeinde kompensieren.

    –        Die Tempo-30-Zonen (gemäss Gutachten von 2015) sind unverzüglich zu realisieren.

     

     

    –        Die kleinräumige Umfahrung Dorfkern (Grosskreisel via Spyrweg, siehe Verkehrskonzept Dorfkern von 2015) muss endlich und unmittelbar der Bevölkerung vorgestellt werden. Dazu braucht es noch viel „Aufklärungsarbeit“. Dieser Auftrag gehört in das Siedlungsleitbild.

    –        Es muss ebenso konkret über den „Korridor“ Umfahrungsstrasse öffentlich diskutiert werden. Ein solches Projekt braucht enorm viele Bedingungen, die erfüllt sein müssen und hat viele Auswirkungen. Man denke nur an die vielen Landbesitzer (Landwirtschaftsbetriebe), Anstösser, Gewerbebetriebe, das Schützenhaus, Gewässerunterführungen oder Gewässerüberführungen, Strassenquerungen, kantonale Umweltauflagen). Es wird nie einen „Korridor“ geben, wenn dies nicht mit den Betroffenen angesprochen wird. Abgesehen von den Bedingungen, Kompetenzen und der Finanzierung, die dazu beim Kanton liegen. Auch dieser Auftrag gehört in das Siedlungsleitbild.

    –        Mit Nachdruck müssen die Strukturen für den Fussgänger- und Veloverkehr sowie das ÖV-Angebot stetig angepasst und verbessert werden, so wie es im Konzept bereits definiert ist.

    Begründung: Es ist klar und unbestritten: Die Entwicklung der Gemeinde Ruswil in den letzten 70 Jahren brachte viel Wohlstand und Nutzen für die ansässige und zugezogene Bevölkerung. Die Negativauswirkungen wie der Landverschleiss und die grosse Zunahme des Individualverkehrs in Ruswil sind jedoch enorm und können in dem Tempo nicht weiter gehen. Diese Fakten sollen die Grundlage für die konzeptionellen räumlichen Festsetzungen zur Siedlungsentwicklung für die nächsten 15 – 20 Jahre sein.